Diesmal hat der Michel des Monats keinen Namen – nur ein Gesicht. Warum? Nun, ich fand, daß es weder einen echten Michel des vergangenen Monats gab, der erwähnenswert wäre, noch jemaden, der sich auch ohne Hut besonders hervorgetan hätte: es scheint, als ob auch bei den Michels ein gewisses Sommerloch aufgetreten ist...
Doch deshalb eine wichtige Rubrik vernachlässigen? Nein! Ersatz finden heißt das Motto!
Stellvertretend möge diese „Micheline“ dienen, die einiges auszeichnet: erdverbunden und traditionsbewußt, sowie feierfreudig und genußfähig („Wer nicht genießt - ist ungenießbar!“ K.Wecker)...
Der Wonnemonat Mai ist eindeutig vorbei, der Juni gipfelt im Sommeranfang und so seien einen Monat lang die holden Maiden unser „Leitgestirn“! Sind sie es doch, die unserem Leben so manchen lichten Moment schenken (oder es zumindest sollten!) - auch wenn sie dem ein oder anderen von uns etwas zu sehr die Hosen - oder wie das Foto zeigt: den Hut auf haben! Aber das Foto zeigt auch: deswegen muß weder Reiz noch Respekt verloren gehen.
„Oiso: auf geht´s!“ sagt man in Bayern und irgendwie sind doch alle Michels irgendwie Bayern – oder? Angesichts der Tatsache, daß nun bis zum Oktoberfest so allerlei Waldfeste steigen, bei denen es durchaus sein kann, daß einem echten „Michel“ so manche „Micheline“ begegnet: sonnige Aussichten, wie ich finde!






